Schweiz
Ruth Schelker
Operation Mobilisation / OM Schweiz
OM ist eine internationale, private Non-Profit Organisation, die 1957 gegründet wurde und heute in über 100 Ländern aktiv ist. OM arbeitet weltweit mit Kirchen, christlichen Werken und Hilfsorganisationen zusammen. Der Schweizerzweig wurde 1976 gegründet. Ruth Schelker ist seit 1997 vollzeitlich bei OM tätig. Sie arbeitet im Printbereich und ist unter anderem verantwortlich für die Redaktion der OM Nachrichten. Durch ihr mildes Wesen
und ihren verantwortungsbewussten Dienst leistet sie einen wichtigen Beitrag hinter den Kulissen dieser vitalen Organisation.
Ruth Schelker
Redaktion OM Nachrichten
Hertistrasse 31 / Postfach
CH-8304 Wallisellen
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Telefon G. 044 832 83 83
Internet:
http://www.ch.om.org
Ein langersehnter Moment – Logos Hope in Kiel
Endlich, nach gut zwei Jahren, konnte die Logos Hope die Werft in Kroatien verlassen und nach Norddeutschland fahren. Am 26. November 2007 legte sie in Kiel an.
Die ehemalige Autofähre war in der Werft in Trogir für die Bedürfnisse der Schiffsarbeit von OM umgebaut und überholt worden. Die Fertigstellung des Innenausbaus wird nun in Kiel erfolgen. Da werden unter anderem der Besucherbereich mit dem Büchermarkt sowie die Gemeinschaftsräume der Mannschaft eingerichtet. Dazu braucht es viele fleissige Hände: Volontäre mit oder ohne handwerkliche Fähigkeiten sind gefragt, ab Mitte Dezember 2007 bis mindestens Ende März 2008 für eine Woche oder länger.
Meldet Euch bei Mirjam Rehfeld im OM Büro: Tel 044 832 83 83
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Ein Traum wird wahr!
Der Andrang vor den OM Schiffen war und ist oft sehr gross, denn in vielen Ländern mangelt es an guten, preiswerten Fachbüchern, Bibeln und christlichen Büchern. Die Menschen kamen, doch – leider fehlte es an Platz, um ihnen an Bord mehr von Gottes Liebe weitergeben zu können. Deshalb begannen die Leiter der Schiffsarbeit von einem grösseren Schiff zu träumen. Dieser Traum kann nun mit der Logos Hope verwirklicht werden. Voraussichtlich wird sie im Frühling 2008 den Betrieb aufnehmen. Bis zu 400 Mitarbeitende werden dann an Bord leben und Menschen weltweit Bildung, Hilfe und Hoffnung bringen. rs
Amazing Grace – Filmvorschau in Irland April 2007
Am 23. März 2007 kam der Film "Amazing Grace" in England und Irland in die Kinos. Bereits 2 1/2 Wochen zuvor hatten sich 250 Leute aus Politik, Wirtschaft und Kirche im St. Mary’s Kino in Buncrana, im Norden Irlands, eingefunden, um sich diesen Film an-zusehen. Der Film beruht auf historischen Tatsachen und zeigt wie John Newton den jungen Politiker William Wilberforce ermutigte, sich für die Abschaffung des transatlantischen Sklavenhandels einzusetzen. Newton war früher selber ein berüchtigter Sklavenhändler gewesen, doch als er nach einem fürchter-lichen Sturm bei Buncrana an Land gehen konnte, wurde ihm Gottes unermessliche Gnade bewusst. Dadurch veränderte sich sein Leben und er schrieb später das bekannte Lied „Amazing Grace“
(er-staunliche Gnade). OM arbeitet mit einem Team in Buncrana. Mike Mullins, der Leiter von OM Irland, machte den Bür-germeister der Stadt darauf aufmerksam, wie wichtig die Gegend von Buncrana im Leben von John Newton war, dessen Tod sich dieses Jahr zum 200sten Mal jährt. Zu Mikes Erstaunen stiess er beim Bürgermeister auf grosses Interesse.Mike berichtet: „An der Filmvorschau sang die bekannte irische Sängerin Moya Brennan das Lied „Amazing Grace“. Sie wurde vom Bürgermeister von Buncrana auf der Gitarre begleitet. Als das Pub-likum mitzusingen begann, füllten sich meine Augen mit Tränen – Gottes Gegenwart war auf ganz eindrückliche Weise zu spüren. Während des Films lachten und weinten die Zuschauer und als das Gesetz zur Abschaffung des Sklavenhandels gutgeheissen wurde, applaudierten alle spontan.Wir hatten einen Mitarbeiter von OM Indien eingeladen, der selber zu den kastenlosen Dalits gehört. Er berichtete über das Schicksal von 22 Millionen Dalits, die heute in Indien als Sklaven gehalten werden. Die Dalits – insgesamt 250 Millionen – gelten im hinduistischen
Kastensystem weniger als Tiere und werden dementsprechend unterdrückt und ausgebeutet.
Kaum jemand teilt ihnen mit, dass Gottes Gnade auch ihnen gilt. Der Bericht des Inders berührte viele der Zuschauer. Viele kauften am Schluss des Anlasses Bücher zum Thema Dalit-Befreiung.Die Marketingleiterin des Filmproduzenten Walden Media erzählte: „Was mich am meisten traf, war die Bereitschaft zur Versöhnung. Wir haben hier in Irland eine Möglichkeit, um grenzüberschreitend zu arbeiten, wir können Glaubensgrenzen, Landesgrenzen, politische Grenzen überwinden. Es ist der Geist von Wilberforce, mit aller Kraft auf eine Veränderung hin zu wirken.“Am Schluss des Anlasses offerierte die Stadt einen Apéro. Es entstanden viele angeregteGespräche und die Leute wollten nicht mehr nach Hause gehen –
Dalits in Indien
einige blieben bis nach Mitter nacht. Es war ein erstaunlicher Abend – unvergesslich!“
Videoclip über die Filmvorschau in Buncrana unter: www.youtube.com Suchen nach: Amazing Grace in Buncrana (Englisch)Mehr über John Newton/Filmausschnitt unter: www.amazinggrace.ie (Englisch) Mehr über die Dalits in Indien: www.dalitnetwork.org (Englisch) rs
Ende einer Flucht
Aus der Schiffsarbeit von OM
Günters Frau und seine beiden Kinder waren tödlich verunfallt. Als sich dieses traumatische Ereignis jährte, hielt es Günter nicht mehr aus. Er stieg auf sein Velo und fuhr los.
Inzwischen war er in Gibraltar angekommen, hatte kein Geld mehr und schlief irgendwo draussen. Er hörte vom OM Schiff und beschloss, dort nach Arbeit zu fragen. Als er an Bord aus seinem Leben erzählte, wurde er zur Mitarbeit eingeladen. Zusammen mit anderen Volontären aus Gibraltar besuchte er die Andachten an Bord. Da hörte er die Gute Nachricht und machte einen Neuanfang mit Jesus. Günter veränderte sich – er konnte sich wieder freuen. Weihnachten verbrachte er an Bord und Schiffsmitarbeitende stellten für ihn den Kontakt zu einem christlichen Drogenrehazentrum her. Dort kann er nun seine Fähigkeiten als Schreiner einbringen.
Bildung, Hilfe, Hoffnung für Menschen weltweit
Die Schiffsarbeit von OM begann 1970 als ein Arbeitsbereich der weltweiten christlichen Schulungs- und Einsatzbewegung OM. Seither haben die Schiffe von OM über 140 Länder besucht und 33 Millionen Besucher an Bord begrüsst.
500 ehrenamtliche Mitarbeitende aus 50 Ländern leben und arbeiten auf den Schiffen. Die Mannschaft verbindet der gemeinsame Glaube und das Ziel, dass jeder Mensch auf der ganzen Welt von Gottes Liebe erfahren soll. Die Schiffe bleiben über mehrere Wochen in einem Hafen und täglich strömen Hunderte, oft sogar Tausende von Besuchern an Bord.
Die schwimmenden Büchermärkte haben 6000 Titel im Angebot. Viele Besucher können dort zum ersten Mal überhaupt gute Sachbücher und christliche Literatur kaufen. Vom Schiff werden Teams in die Umgebung ausgesandt. Dort leisten sie praktische Hilfe und beteiligen sich an Gemeinschaftsprojekten. In jeder Hafenstadt werden Teams in verschiedene Gemeinden ausgesandt, um dort Hoffnung zu den oft Armen, Kranken und Unterdrückten zu bringen. www.omships.org
rs