Die zwei Naturen des Gläubigen

Ein Kind Gottes hat zwei Geburten, eine der alten Natur und eine zweite vom Geist. So besitzt der Gläubige ein vergängliches Wesen und eine Geistnatur. Die alte Natur ist weder tugendhaft noch recht­schaffen. Die Geistnatur andererseits ist unfähig zur Sünde. So wird der Gläubige zum Kampffeld. Jede der beiden Naturen kämpft gegen die andere und strebt die Alleinherrschaft über Verstand, Gefühl, Wille und Körper an. Die konstante Kriegsführung zwischen dem Geist und altem Wesen setzt sich fort bis zum körperlichen Tod. Die alte Natur des Menschen verändert sich auf keine Art und Weise mit der neuen Geburt, aber sie kann durch die neue Natur und die Macht des innewohnenden Heiligen Geistes kontrolliert und unterworfen werden. Jede Berufung auf eine ausge­rottete alte Natur in diesem Leben ist unrealistisch und unbiblisch.

Joh. 3:3-7; Röm. 7:15-25; Röm. 8:8; Gal. 5:17; 1.Joh. 3:9; 1.Petr. 1:23; 1.Joh. 5:18; 1.Joh. 1:8
 
update.jpg